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BOSS HOGS

19/05/2010

Wim Delvoye ist der Name des Menschen, dessen Kunst mich seit einiger Zeit beschäftigt. Fasziniert von seiner Konzeptkunst möchte ich mit Euch teilen. Also Vorhang auf für den Erfinder der Industriellen Scheiße und tattoowierten Schweine:

Bekanntestes Werk seines kreativen Schaffens ist die Maschine „Cloaca“ die er mit Hilfe einiger Wissenschaftler in mehreren Jahren entwickelt. Diese Maschine bildet die inneren Funktionen des menschlichen Körpers nach und produziert aus Nahrung Scheiße, welche visuell nicht von menschlichen Exkrementen zu unterscheiden ist. Wim zeigt hier, wie ebenso bei den Schweinen,  einen Sinn für Wirtschaftlichkeit indem er diese Scheiße abgepackt und als Kunstwerke verkauft.  Die Häute der Schweine oder auch das komplette Schwein, ausgestopft, werden ebenso dem Kunstsammler angeboten. So verfährt er auch mit aus Brot hergestellten, blutigen Leichenteilen die im Shop angepriesen werden.

Zurück zu den Schweinen: Da hier verboten, tattoowiert der Belgier in China wo er eigens dieses Zweckes ein Grundstück kauft auf welchem sich die Schweine frei bewegen. Er stellt überdurchschnittlich bezahlte Einheimische ein, welche die Schweine bekochen, massieren, vor UV-Strahlen schützen und sich ständig um ihr Wohl kümmern. Delvoye ist vegetarier und seine Schweine werden unter Betäubung gestochen und nur wegen Krankheit oder Alter getötet. -Kann wohl kaum ein besseres Schweineleben geben.

Wim Delvoye sticht auch Menschen. Vorwiegend Kunstkritiker und Sammler aber auch den Rücken von Tim einem Schweizer dessen Werk 2008 für 150.000 Euro verkauft wurde und ihn somit verpflichtet 3-4 Wochen jährlich für Ausstellungen zur Verfügung zu stehen und nach seinem Tod seine Rückenhaut dem Käufer oder seinen Erben zu hinterlassen.

Des Weiteren stellt er Röntgenaufnahmen, welche zum Teil in gothischen Mosaikfenstern verarbeitet werden, sowie überdimensionale Skulpturen, Spielzeugpuppen seiner Selbst, Kurzfilme und andere Lustige Dinge her. All seine Projekte beinhalten eine art Serie, sind oft widersprüchlich in sich, kommerzialisiert und wirken Diskussions fördernd. Pop-Art lebt! Da ich nicht unseren kompletten Blog mit Bildern tapezieren möchte weise ich auf Wims durchaus unterhaltsame Website hin.

http://www.wimdelvoye.be/

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LE BLUES CREOLE DE LOUISIANE

21/02/2010

Louisiana: Hier entsteht Mitte des 18. Jahrhunderts Cajun.

Aus, durch Krieg um Terretorium in der neuen Welt vertriebene, französischen und deutschen Siedlern sowie „runaway slaves“ afrikanischen, indischen und amerikanischen Ursprungs bildet sich eine Melange die Cajun als Pordukt hervorbringt. Vor dem Ende der Sklaverei in Amerika gründen hier ehemalige Sklaven mit französischen und deutschen Siedlern Gemeinschaften. Sie sprechen french Cajun, essen Cajun kitchen und hören, tanzen und spielen Cajun music.

Dieser lebensbejahende Sound hat für mich den mitreißenden Effekt und eine Natürlichkeit wie sonst vielleicht nur der Blues und somit ist ihre, sehr artverwandte und doch besondere, Geschichte durchaus nennenswert für Liebhaber authentischer Musik.

(…)Früher wurden die Lieder nur auf Fiddles gespielt, begleitet mit Löffeln (Cajun spoons) und Triangel (‚tit fer, kleines Eisen) als Rhythmusinstrumente. Deutsche Einwanderer brachten um 1880 das deutsche Melodeon (Handharmonika, diatonisches Knopfakkordeon) mit, das heute Cajun Accordion heißt. (…)Die Cajun-Musik und die dazugehörigen Tänze bestehen hauptsächlich aus schnellen Two-Steps und Stomps sowie langsamen Walzern. Das Motto der Cajuns ist Laissez les bons temps rouler (sinngemäß: Genießt das Leben),. (…)(Quelle: wikipedia)

Aus dem Cajun entwickelt sich Anfang des 20. Jahrhunderts, durch afroamerikanische Einflüsse, Zydeko. Amédé Ardoin machte 1929 die ersten Aufnahmen in diesem Stil. Bevor der Name „Zydeco“ benutzt wurde, war die Musik unter anderem als „La-la“ und „Zodico“ bekannt. Charakteristische Instrumente sind Akkordeon uns Waschbrett (Frottoir), die Texte sind überwiegend in Englischer Sprache aber auch in CAjun-Französisch.

MY WHITE HORSE CADILLAC

17/01/2010

Soul Class is back for good! Wir schreiben das Jahr 1977 ,eine kleine Stadt Namens Bremen wird vom Watsonian Institute und deren gefürchteten Warlord der Liebe Johnny G. heimgesucht. Aller gekannten Sinne beraubt lauschten die Fans der Bremer Stadtmusikanten gebannt dem Sperrfeuer der Funkartillerie aus dem fernen Amerika.

I jump on my white horse Cadillac,
I ride across the border line,
I rope 65 girls,
I kiss them all the same time,
I take 25 or 30,
I put ‚em all on a freight,
A million dollar reward for me,
In each and every state,
Sheriff say „Is you Johnny „Guitar“ Watson?“
In a very deep voice
And I say „yes sir brother sheriff, and that’s your wife on the back of my horse“

R.I.P  Johnny Guitar Watson

ZEF SIDE

12/01/2010

Wahnsinn.

DIE GEDANKEN SIND FLY

09/01/2010

 

Du denkst du kennst das alles, wie den Arsch deiner Freundin

Du denkst du kennst die Menschen, ihre Worte, ihre Wege

Du denkst du kannst  Stress riechen

Du denkst das alle Spass haben

 Du denkst nach, und im selben Moment verlieren deine Gedanken das Gleichgewicht

Du denkst du hast den gesehen der alles gesehen hat.

Du denkst für einen Moment an sie, und sie nur an die Scheine in deiner Tasche

Du denkst du hast vergessen wo du bist, doch das kannst du nicht

Du denkst es sei das Beste, dein Gewissen ohne Gewähr in die ewigen Jagdgründe dieser Straßen zu befreien, denn Vernuft ist nur ein Wort mit zwei Silben, und kann so vieles bedeuten

 Du denkst klares und braunes haben sich noch nie gut verstanden

Du denkst das alles nur gespielt sein kann

Du denkst, das dein Denkmal an genau dieser Stelle nicht nur dir gefallen würde

Du denkst du kennst ihn, bis er dich anspricht weil er glaubt dich zu kennen

Du denkst zum Glück habe ich mich geirrt

Du denkst an Lahmacun Dürüm mit alles

Du denkst das war definitv das letzte Mahl

Du denkst vieles habe sich verändert, ohne zu merken, dass du es bist

Du denkst der Zufall könnte sich ruhig öfter mal in deine Abende einmischen, bis es Klick macht

Du denkst zum tausendsten Mal das halb Eins viel zu früh ist, und das ein goldener Handschlag noch niemanden von den Docks in den Klub der beneidenswerten Arschlöcher beförderte

Du denkst Neid bleibt trotz allem die größte Form der Anerkennung

Du denkst viel wenn die Nacht Jung ist

Du denkst von Zeit zu Zeit an unsterbliche Murmeltiere

Du denkst animalisch

Du denkst an St Pauli

St Pauli bei Nacht

ROCK ‚N ROLL RIDDIM

28/12/2009
by

Ohne Worte…

THE „G“ IN GARY

25/12/2009

Wieder so ein Album, das als Mixtape getarnt unters Volk gemogelt wurde. Freddie Gibbs ist einer der besten „Nachwuchs“ Mc’s, die die US of A zu bieten haben. Gangsta Gibbs kommt aus Gary Indiana, der Stadt in der Jacko geboren wurde. Gary ist so ungefähr der ärmste und hässlichste Ort der Vereinigten Staaten. Nicht mal warm isses da. Diese harsche Realität hört man irgendwie auch in seinen Raps, die keine Spur Hollywood Superstar Bullshit zeigen. Obwohl Gary eher in der Nähe von Chicago liegt, ist Gibbs mit Texas Rap aufgewachsen und ist bekenneder Jünger von UGK, Devin und co. Dem entspechend hat sich sein eigener Sound auch entwickelt.

Download :

Freddie Gibbs – midwestgangstaboxframecadillacmuzik (Zshare)

Hier ist ein Link zu nem coolen Interview, in dem Gibbs zu jedem Song ’n Bisschen was erzählt.

Der Titel des Albums ist ne direkte Anspielung auf das erste Outcast Album „Southernplayalisticadillacmuzik„. Obwohl der Vergleich vielleicht ein wenig hochgegriffen ist, zeigt er damit auf jeden Fall, das es ihm ernst ist. Beide Titel eignen sich übriegens hervorragend um beim Galgenraten die Mitspieler in den Wahnsinn zu treiben… Naja, zurück zum Thema und zum Album. Ich muss gestehen, daß so ca. 4 Songs nicht ganz dem Gesamtniveau gerecht werden, dafür sind die Tracks, die dope sind genau das – DOPE !!!

So, genug schwadroniert. Hier ist ein Video zu nem Track vom Album. Das Album hat er in L.A. aufgenommen, daher is auch das Video in L.A. gedreht.

Zuletzt noch zwei ältere Videos von Ihm. Nicht die beste Soundqualität, aber dafür mit  nem Thuglife Beat und Schnee in Gary…